Diese abwechslungsreiche Rundwanderung führt zur historischen Burgruine Pflindsberg, einem herrlichen Aussichtspunkt mit beeindruckender Sicht auf das Ausseerland und die markante Bergkulisse. Die kleine Burganlage, um 1250 errichtet, diente einst der Verteidigung der Salzlagerstätten am Moosberg. Heute lädt die von den Österreichischen Bundesforsten errichtete Aussichtswarte dazu ein, den weitläufigen Blick über die Region zu genießen.
Der Startpunkt der Wanderung befindet sich beim Gasthaus Schneiderwirt. Von hier zweigt in westlicher Richtung der Jakob-Wassermann-Weg ab, der zum Wasserfall und zur Ruine Pflindsberg führt. Der Weg verläuft zunächst etwa 750 Meter westwärts über Zufahrtsstraßen, bis er die Straße nach Lupitsch erreicht. Hier geht es rechts weiter, vorbei an der links gelegenen Schießstätte der privilegierten Schützengesellschaft von Altaussee. Entlang der leicht ansteigenden Straße wird der Trattenbach überquert. Kurz nach einer Linkskurve zweigt der Weg rechts ab.
Der markierte Wanderweg führt nun auf einem breiten Forstweg durch den Nadelwald. Nach einem kurzen Anstieg zweigt links ein steiler Waldsteig ab, der schließlich wieder auf einen Forstweg mündet. Nach etwa 200 Metern wird der beeindruckende Wasserfall des Trattenbachs sichtbar, der in einen tiefen, felsigen Kessel stürzt.
Vorsicht ist geboten, da der Weg oberhalb dieses Kessels über steil abfallendes Gelände führt. Über einen schmalen Steg geht es weiter bergauf durch den Nadelwald. Nach dem letzten Anstieg öffnet sich die Landschaft und die Schlosswiese (mundartlich „Gschlosswiesn“) ist erreicht. Hier rechts halten und über den ehemaligen Burgenweg nach Osten gehen, bevor es westwärts leicht ansteigend zum Burghof geht.
Von der Aussichtswarte bietet sich ein spektakulärer Blick auf das Ausseerland. Der Abstieg erfolgt entweder auf demselben Weg zurück zur Schlosswiese oder über einen steiler abfallenden Steig in westlicher Richtung. Dieser führt über den noch erkennbaren Burggraben und Wall zurück zur Schlosswiese. Der Weg verläuft rechts an einer Wildfütterung vorbei und mündet nach etwa 150 Metern in eine Forststraße. Dieser nach rechts talwärts folgen. Ab dem Zenzenbichl im Ortsteil Lichtersberg führt eine asphaltierte Straße hinunter zur Verbindungsstraße, auf der es nach links zurück zum Ausgangspunkt geht.